Ein Beitrag von Dr. Tim Raven
Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie
![]()
Unser Anspruch
Die Behandlung sportbedingter Beschwerden folgt in unserer Praxis einem klaren medizinischen Ansatz.
Am Anfang steht immer eine gründliche Diagnostik und individuelle Analyse der Belastungssituation. Beschwerden entstehen selten isoliert – häufig spielen Trainingsbelastung, Bewegungsmuster, muskuläre Dysbalancen oder Regenerationsfaktoren eine Rolle.
Auf dieser Grundlage entwickeln wir ein individuell abgestimmtes Therapiekonzept, das konservative Behandlungsmethoden, regenerative Therapieverfahren und funktionelle Stabilisierung sinnvoll miteinander kombiniert.
Dabei gilt für uns ein zentraler Grundsatz:
So viel Therapie wie nötig – so wenig invasive Maßnahmen wie möglich.
Viele Beschwerden lassen sich durch strukturierte konservative Behandlung stabilisieren. Invasive Maßnahmen werden nur dann eingesetzt, wenn sie medizinisch sinnvoll erscheinen und in ein ganzheitliches Behandlungskonzept eingebettet sind.
Was uns in der Sportmedizin auszeichnet
- Gründliche Diagnostik vor Therapie – Beschwerden werden zunächst sorgfältig analysiert, bevor eine Behandlung erfolgt.
- Konservative Therapie vor Operation – viele sportbedingte Beschwerden lassen sich ohne chirurgischen Eingriff behandeln.
- Gezielte statt routinemäßiger Injektionen – invasive Maßnahmen werden nur eingesetzt, wenn sie medizinisch sinnvoll sind.
- Regeneration fördern statt Symptome überdecken – moderne Therapien unterstützen die natürlichen Heilungsprozesse des Körpers.
- Gesunder und sauberer Sport – unsere sportmedizinische Arbeit orientiert sich an den Prinzipien eines nachhaltigen und fairen Sports.
Sport und regelmäßige Bewegung sind ein zentraler Bestandteil eines gesunden Lebensstils. Umso belastender ist es, wenn Schmerzen im Knie, an der Achillessehne oder in der Schulter plötzlich das Training einschränken. Viele sportbedingte Beschwerden beginnen schleichend – zunächst als leichtes Ziehen oder gelegentliche Reizung, später als anhaltender Schmerz bei Belastung.
Gerade bei sportlich aktiven Menschen ist eine frühzeitige und sorgfältige orthopädische Abklärung wichtig – denn moderne konservative Sportorthopädie verfolgt heute ein klares Ziel: die Ursache der Beschwerden zu verstehen und eine nachhaltige Behandlung zu ermöglichen – möglichst ohne Operation.
Überlastungsschäden – eine der häufigsten Ursachen für Schmerzen beim Sport
Nicht jede sportbedingte Beschwerde entsteht durch eine akute Verletzung. Häufig entwickeln sich Schmerzen durch wiederholte Belastungen einzelner Strukturen. Wenn die Regeneration mit der Trainingsbelastung nicht mehr Schritt halten kann, entstehen sogenannte Überlastungsschäden.
Typische Beispiele sind:
- Achillessehnenreizungen
- Patellasehnenschmerzen („Jumpers Knee“)
- Läuferknie
- Schultersehnenbeschwerden
- muskuläre Überlastungssyndrome
In vielen Fällen liegt dabei keine klassische Entzündung vor, sondern eine strukturelle Veränderung des Gewebes – eine sogenannte Tendinopathie. Deshalb ist eine differenzierte Diagnostik entscheidend, um die passende Therapie zu wählen.
s=“alignnone size-medium wp-image-2683″ src=“https://orthopaedisch-chirurgische-praxis.de/wp-content/uploads/2020/06/foto-300×193.jpg“ alt=““ width=“300″ height=“193″ />
Sorgfältige Diagnostik – der erste Schritt zu einer erfolgreichen Behandlung
Eine verantwortungsvolle sportorthopädische Behandlung beginnt immer mit einer gründlichen Analyse der Beschwerden.
Dazu gehören unter anderem:
- ausführliche Anamnese zu Sportart, Trainingsumfang und Belastung
- orthopädische Untersuchung des Bewegungsapparates
- funktionelle Bewegungsanalyse
- in ausgewählten Fälle und nicht als Standard: Ultraschall oder MRT bei Bedarf

Häufig zeigt sich dabei, dass Beschwerden nicht nur durch eine einzelne Struktur verursacht werden. Auch Faktoren wie Trainingsbelastung, Bewegungsmuster, muskuläre Dysbalancen oder unzureichende Regeneration können eine wichtige Rolle spielen.
Erst wenn diese Zusammenhänge verstanden sind, lässt sich eine sinnvolle und nachhaltige Therapie planen.

Schmerzmittel – nur kurzfristige Unterstützung
Viele Patienten greifen bei sportbedingten Schmerzen zunächst zu entzündungshemmenden Schmerzmitteln. Diese können kurzfristig sinnvoll sein, um akute Reizzustände zu beruhigen und eine Arbeit mit dem Gewebe oder dem Muskel überhaupt zu ermöglichen.
Wichtig ist jedoch: Schmerzmittel behandeln u.U. nicht die Ursache der Beschwerden. Sie können Symptome reduzieren, lösen aber nicht die zugrundeliegende Problematik im Gewebe.
Schmerzmittel während des Trainings oder gar während des Wettkampfes sollten nicht eingesetzt werden.
Deshalb steht in der modernen Orthopädie immer die Frage im Mittelpunkt:
Warum entstehen die Schmerzen – und wie kann die Belastbarkeit langfristig verbessert werden?
Injektionen – gezielt eingesetzt, nicht als Standardlösung
Injektionen werden häufig mit orthopädischen Behandlungen in Verbindung gebracht. Tatsächlich können sie in bestimmten Situationen eine sinnvolle therapeutische Option sein.
In unserer Praxis werden Injektionen jedoch nicht routinemäßig eingesetzt, sondern nur dann, wenn sie medizinisch sinnvoll erscheinen und Teil eines strukturierten Behandlungskonzeptes sind.
In vielen Fällen lassen sich Beschwerden zunächst durch konservative Maßnahmen und regenerative Therapieverfahren behandeln. Erst wenn diese Optionen ausgeschöpft sind oder der Befund es nahelegt, kann eine gezielte Injektionstherapie sinnvoll sein.
Moderne regenerative Therapien in der Sportorthopädie
Neben klassischen konservativen Maßnahmen stehen heute verschiedene Verfahren zur Verfügung, die den Heilungsprozess gezielt unterstützen können.
Die Stoßwellentherapie (ESWT)
Die extrakorporale Stoßwellentherapie hat sich besonders bei chronischen Sehnenbeschwerden bewährt. Mechanische Impulse regen Durchblutung und Stoffwechsel im Gewebe an und können regenerative Prozesse stimulieren.
Sie wird unter anderem eingesetzt bei:
- Achillessehnenbeschwerden
- Patellasehnensyndrom
- Fersenschmerzen
- Schultersehnenreizungen
Autologe Zelltherapie (u.a. PRP)
Bei der autologen Zelltherapie werden körpereigene Blutbestandteile therapeutisch genutzt. Ein bekanntes Verfahren ist die PRP-Therapie, bei der Wachstumsfaktoren aus dem eigenen Blut konzentriert und gezielt in das betroffene Gewebe eingebracht werden.
Diese Wachstumsfaktoren können regenerative Prozesse stimulieren und die Heilung unterstützen – insbesondere bei chronischen Sehnenbeschwerden oder länger bestehenden Überlastungssyndromen.

Magnetfeldtherapie
Die pulsierende oder induktive Magnetfeldtherapie kann Stoffwechselprozesse auf zellulärer Ebene unterstützen und wird häufig ergänzend eingesetzt, um Regeneration und Gewebeheilung zu fördern.
Gerade bei chronischen oder länger bestehenden Beschwerden kann sie eine sinnvolle Ergänzung anderer konservativer Therapieverfahren darstellen.

Ziel der Behandlung – nachhaltige Belastbarkeit
Sportliche Aktivität sollte langfristig Freude machen und zur Gesundheit beitragen. Schmerzen oder Überlastungsbeschwerden sollten deshalb nicht ignoriert werden, gleichzeitig erfordern sie eine sorgfältige und verantwortungsvolle Behandlung.
Mit moderner konservativer Sportorthopädie, gezielter Diagnostik und individuell abgestimmten Therapieverfahren lassen sich viele Beschwerden stabilisieren – häufig ohne Operation und mit einer sicheren Rückkehr zum Sport.
Wenn Sie unter anhaltenden Sehnen-, Muskel- oder Gelenkschmerzen leiden oder Ihre sportliche Belastbarkeit langfristig verbessern möchten, beraten wir Sie gerne persönlich. Gemeinsam entwickeln wir ein individuelles Behandlungskonzept – mit dem Ziel: gesunde Bewegung, nachhaltige Regeneration und langfristige sportliche Aktivität für ein selbstbestimmtes und aktives Leben.
Verantwortung im Sport – für gesunden und fairen Wettbewerb
Auch wenn wir in unserer Praxis regelmäßig Leistungs- und ambitionierte Wettkampfsportler betreuen, richtet sich unser Behandlungskonzept ausdrücklich an alle sportlich aktiven Menschen – vom Freizeitsportler bis zum ambitionierten Amateur- oder Leistungssportler.
Unsere Therapiekonzepte verfolgen dabei ein klares Ziel: Gesundheit und langfristige Belastbarkeit zu fördern – nicht kurzfristig Leistung zu erzwingen.
Unsere sportmedizinische Arbeit orientiert sich an den internationalen und nationalen Richtlinien für einen sauberen Sport, wie sie von der World Anti-Doping Agency (WADA) sowie der Nationale Anti Doping Agentur Deutschland(NADA) formuliert werden.
Für uns bedeutet moderne Sportorthopädie daher auch Verantwortung – gegenüber der Gesundheit des einzelnen Sportlers und gegenüber den Grundwerten eines fairen und nachhaltigen Sports.



Wir wollen sie bewegen
Orthopädie /Sportmedizin/Diagnostik/Prävention
Ihr OCP Team










Hinterlasse einen Kommentar